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Förderung von Biomasse mit hydraulisch angetriebenen Kolbenpumpen



Energieeinsparung und Nutzung von regenerativen Energien wird in Zeiten des massiven Anstiegs des Weltenergiebedarfs und der Energiekosten immer wichtiger. Als Folge davon gewinnt die Aufbereitung von Biomasse – zur Herstellung von Methangas – bei der Energieerzeugung zusehends an Bedeutung. Gegenwärtig stehen einige Verfahren zur Methanisierung von Biomasse zur Verfügung. Auch können unterschiedliche Biomassen, wie Mais, Holzspäne oder Nahrungsmittelabfälle verarbeitet werden.

Putzmeister Solid Pumps (PSP) hat seit über 20 Jahren Erfahrung im Bereich der Förderung von Biomasse. Die einzigartige Konstruktionsweise der Pumpen ermöglicht es, in diesem Verfahren unterschiedlichste Arten von Biomasse zu fördern, auch wenn diese mit Fremdkörpern wie Messern, Löffeln, Flaschenverschlüssen oder Glas verunreinigt sind und somit den Gärprozess erheblich beeinträchtigen.

Bei der Aufbereitung von Bioabfällen mit hydraulisch betriebenen Kolbenpumpen ist eine Fermentierung mit geringeren Lebenszykluskosten als bei anderen Fördersystemen garantiert. Außerdem hat Putzmeister einen Prozess zur Abscheidung von Fremdkörpern beim Pumpen in die Vergärung entwickelt.

Unterschiedliche Pumpen für unterschiedliche Arten von Biomasse

Für Biomasse, Bioabfall und Speisereste aus dem Haushalts- und Gastronomiebereich oder anderen Quellen ist eine störungs- und blockadefreie Konstruktion der Pumpe und möglicher Zuführungen erforderlich, denn alles, was den Fluss stört, kann Verstopfungen oder Brückenbildungen verursachen.

Die Einzylinder-Kolbenpumpe EKO kann massiges feuchtes Material sowie Schlämme mit großer Korngröße verarbeiten. Mit der EKO 1060 PP ist es möglich, zum besseren Aufschluss im Gärprozess Fremdkörper von der Biomasse zu trennen. Mit einigen Einkolbenpumpen des Typs EKO konnte mehr als 60.000 Stunden ohne Unterbrechung gearbeitet werden.

Die KOS Doppelzylinder-Kolbenpumpe kann massiges, feuchtes und pastöses Material mit großer Korngröße pumpen. Einige KOS Doppelzylinder-Kolbenpumpen konnten mehr als 160.000 Stunden ohne wesentliche Unterbrechungen fördern.

Die KOV Doppelzylinder-Kolbenpumpe kann flüssiges und nasses Material fördern. Durch die großen Öffnungen kann dieser Pumpentyp auch größere Korngrößen ohne negative Auswirkungen auf den Pumpvorgang fördern. Einige KOV Doppelzylinder-Kolbenpumpen arbeiten seit mehr als 100.000 Stunden ohne jegliche Unterbrechung.

Trocken-anaerobe Vergärung von Biomasse

Organische Haushaltsrückstände werden gesammelt und zur Biomethanisierungsanlage transportiert. Da die Abfälle noch zahlreiche anorganische Fremdkörper enthalten, muss das Material zunächst von einem Schredder und einem rotierenden Sieb mit Magnetabscheider bearbeitet werden. Dieses Material wird anschließend mit Dampf und zersetztem Material in eine hydraulische Pumpe geleitet. Die Kolbenpumpe fördert das Gemisch anschließend in den Fermenter.

Nachwachsende Rohstoffe

Auf einer Anbaufläche von 200 ha ist es möglich, 500 kW/h elektrischen Strom zu erzeugen. Ein Transportband fördert das erneuerbare Material zu einer Dosiereinrichtung. Diese leitet die Biomasse in eine Mischeinrichtung mit Doppelschnecken. In Kombination mit Gülle im Verhältnis 1:1 gelangt das Material in die hydraulische Kolbenpumpe. Die Kolbenpumpe pumpt das Gemisch zur thermodruckhydrolytischen Behandlung zur Erzeugung von Methangas bei verkürzter Behandlungszeit der Biomasse.

Biomasse aus Speiseresten und verpackten Lebensmitteln

In den Anlagen BioPower (Bernau), M.U.T. (Kössen, Österreich) und Bioenergie (Schlitters, Österreich) werden Speisereste zusammen mit verpackten Lebensmittel verarbeitet. Dabei werden die überlagerten Lebensmittel in einer Trennstufe (Abscheider) entpackt. In der Trennstufe fördert die Dickstoffpumpe die festeren Bestandteile (z.B. Verpackungen und Behälter aus Plastik, Glas, Papier und Alufolie) nach Erhitzung in einen Container. Das Substrat, also der eigentlich wertvolle Reststoff, fließt durch den Abscheider hindurch und wird von einer KOS-Dickstoffpumpe anschließend in den Fermenter gefördert. Um den biologischen Restanteil zu extrahieren, werden die Reststoffe nochmals „aufgekocht“ und abgepresst. Die Entsorgung des danach noch übrig gebliebenen Verpackungsmaterials erfolgt abschließend in einer Hausmüll-Verbrennungsanlage.

 


 

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